Willkommen bei Steamengine!

Aufgrund des neuen Tabakgesetzes sind E-Zigaretten und Liquide nur zur Selbstabholung in unserem Shop in Wien bestimmt. Alle weiteren Artikel senden wir gerne nach Österreich.
E-Zigaretten sind erst ab 16 Jahren geeignet. Bestätigen:

Diese Website verwendet Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen dabei, diese Website besser und benutzerfreundlicher zu machen. Mit der weiteren Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Diese Website verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung der Seite stimmen Sie dem zu.

Mehr Infos hier: Impressum

Gesundheitsministerium ebnet der Tabakindustrie den Weg!

13 / January 2016

Die richtigen E-Zigaretten sind offene Geräte und der Kunde ist  dadurch nicht gezwungen die minderwertigen "Cig-a-likes-E-Zigaretten" der Tabakindustrie zu kaufen. Das gefällt der Tabakindustrie nicht, die das Monopol auf die Alternative zum Rauchen halten will und die Industrie bekommt Unterstützung von dem österreichischen Gesundheitsministerium!

Am 08.01.2016 wurde ein Gesetzesentwurf eingebracht.

Konkret geht es unter anderem um Änderungen das Tabakgesetz betreffend.

Hierzu muss man folgendes wissen. Die Tabakindustrie hat ein Problem. Analysten weltweit sagen voraus, dass die elektrische Zigarette die gewöhnliche Tabakzigarette vom Markt verdrängen wird. Hiermit sind aber nicht die sogenannten „Cig-a-likes“ die die Tabakindustrie herstellt gemeint, sondern „richtige“ elektrische Zigaretten.

Denn richtige elektrische Zigaretten sind „Offene“ Geräte die sich individuell auf den Nutzer abstimmen lassen und somit die Chance erhöhen von der Tabakzigarette wegzukommen. Befüllt werden diese Geräte mit Liquiden die zwei Lebensmittelzusatzstoffe und meist ein Geschmacksaroma enthalten. Durch das Wegfallen des Verbrennungsprozesses entstehen kein Teer und kein Kohlenmonoxid, durch das normalweise Raucher an Krebs erkranken oder sterben könnten.

Da es sich hier um offene Geräte handelt ist der Kunde nicht gezwungen bei der großen Tabakindustrie einzukaufen. Was erklärt warum die elektrische Zigarette der Sargnagel der Tabakindustrie werden könnte. Gebe es da das österreichische Gesundheitsministerium!

Dr. Bernd Mayer, Leiter der pharmakologischen und toxikologischen Abteilung des Instituts für Pharmazeutische Wissenschaften in Graz, bezeichnet die E-Zigarette als historisch einzigartige Chance für erfolgreiche Tabakprävention. Man sollte meine, dass die Gesundheitsministerin diese Chance ebenso erkennt.

Stattdessen wurde 2014 von der Regierung die E-Zigarette in das Tabakmonopol aufgenommen. Damit hatte die Tabakindustrie gewonnen. Über die Monopolverwaltung hatte sie jetzt die volle Kontrolle über ihren einzigen Feind.

Ein kleiner Verein, der VFFED, bestehend aus einer Handvoll Kleinstunternehmer die sich mit diesen Produkten selbständig gemacht hatten, zog vor den Verfassungsgerichtshof. Und sie haben gewonnen!

Das Gesetz wurde aufgehoben.

VFGH KIPPT GESETZ – REGIERUNG PROBIERT ES WIEDER

Besagte Kleinstunternehmer wollten gemeinsam mit dem Staat Richtlinien für elektrische Zigaretten ausarbeiten. Aber sie wurden nicht gehört. Eine Expertenkommission zum Thema E-Zigarette wurde gegründet. Aber die einzigen Experten zu diesem Thema, nämlich die Kleinstunternehmer die zuvor bereits gewonnen hatten, ihre Produkte auch selbst nutzen, wurden vom Staat ignoriert.

Stattdessen brachte das Gesundheitsministerium am 08.01.2016 erneut einen Gesetzesentwurf ein. Basierend auf einer EU-Richtlinie, inklusive einiger Verschärfungen, macht sich die Regierung erneut zum Handlanger der Tabakindustrie.

Die Auswirkungen dieses Gesetzes sind die gleichen wie auch schon bei der Änderung des Tabakmonopols. Die Tabakindustrie besiegt ihren größten Feind – die E-Zigarette und ihre Vertreter - die Ladenbesitzer.

DIE TABAKINDUSTRIE GEWINNT IMMER  – DANK DER REGIERUNG

Was bedeuted das für den Dampfer und den Shopbesitzer?

Die E-Zigarette lebt von ihrer Vielfalt! Es gibt Unmengen an Varianten, kleinen Produzenten und die ausgefallensten Geschmacksrichtungen die einem Raucher dabei helfen für ihn die perfekte Kombination zu finden um von der Tabakzigarette wegzukommen. Dieses Gesetz jedoch schreibt vor, dass neue Produkte zumindest 6 Monate vorher eingereicht werden müssen, bevor sie auf den Markt kommen dürfen. Der Hersteller/Importeur muss wissenschaftliche Studien, Marktforschungen, Risiko-Nutzen-Analysen und noch vieles mehr (auf eigene Kosten selbstverständlich) pro Produkt und Produktvariante präsentieren! Allein die Firma SteamEngine als Händler müsste über 400 solcher Studien etc. in Auftrag geben! Und selbst dann ist nicht gesichert, dass das Gesundheitsministerium die Zulassung erteilt.

Für die Tabakindustrie ist das kein Problem. Weder aus finanzieller noch aus wirtschaftllicher Sicht. Hier gibt es nur das Modell „Cig-a-like“. Und gleichzeitig wurde der innovativen E-Zigarette, wo momentan monatlich neue Geräte erscheinen, ein Riegel vorgeschoben.

Weiters wurde es verboten für E-Zigaretten oder Liquide zu werben. Das bedeutet, dass die Fachhändler/Kleinunternehmer nicht mehr auf ihr spezielles Wissen und Beratung und ihre besseren Produkte aufmerksam machen können.

Für die Tabakindustrie kein Problem. Ihre „Cig-a-likes“ gibt es in jeder Trafik.

Außerdem wurde der Versandhandel mit E-Zigaretten und Liquiden verboten.

Das bedeutet, dass die Fachhändler im Zusammenhang mit dem Werbeverbot ihre Homepage offline stellen müssen. Dadurch werden sie in einer „E-Zigaretten“ Google Suche nicht mehr angezeigt. Somit gehen die Neukunden mangels besseren Wissens wieder in die Trafik - wo die „Cig-a-likes“ der Tabakindustrie warten.

Somit hat man den kleinen Fachhändlern in Österreich und der E-Zigarette fast den Todesstoß versetzt. Es würde nur noch fehlen, wenn die Fachhändlern auf ihre Filialen nicht mal mehr ihren Namen schreiben dürften und ihre Produkte aus dem Laden nehmen müssten. Überraschung! Genauso ist es!

Denn es gilt als Werbung! Nur Tabaktrafiken, Tankstellen und Gaststätten dürfen das -  Fachhändler dürfen in ihren Filialen nicht werben!

Dem Ganzen wird mit dem neuen Nichtraucherschutzgesetz die Krönung aufgesetzt. In E-Zigarettenfachgeschäften wurde das Dampfen verboten! Während es in Trafiken erlaubt wurde, muss der Verkäufer in Fachgeschäften mit dem Kunden vor die Türe gehen um ein Gerät zu testen!

Aber das dürfte dann keine Rolle mehr spielen. Denn mit diesem Gesetz hat das Gesundheitsministerium der elektrischen Zigarette und den spezialisierten Fachhändlern den Garaus gemacht! Damit die Tabakindustrie wieder aufatmen kann…